Mit den Riten rund um die Errichtung von Tempeln wird sich in den kommenden drei Jahren das neue Projekt von Dagmar Budde befassen. Von der Frühzeit bis in die römische Zeit Ägyptens durchgängig überliefert, zählt dieser Reliefzyklus zu den ältesten und wichtigsten Ritualfolgen Altägyptens. Sinnbildlich vergegenwärtigt er sowohl die mythische Genese als auch die realweltliche Entstehungsgeschichte der Tempel. Erstmals sollen in dem von der DFG bewilligten Projekt alle Schrift- und Bildquellen zusammengestellt und holistisch analysiert werden. Neue Erkenntnisse zur Entwicklungsgeschichte des Rituals, zu den mythologischen und königsideologischen Hintergründen, zum Bauwesen und zur spezifischen Terminologie und Phraseologie sind zu erwarten.

Im Dezember 2025 war Kathrin Gabler erneut zu Gast bei ARTE Dreharbeiten, diesmal zum Thema Frauen in Deir el-Medine. Die Erstausstrahlung von „Die Pharaonninen. Frauen, die das Reich Ägypten formten“ war am SA, 29.8.26, 20:15 auf ARTE.

Geschichte der Ägyptologie in Mainz

Zum 1. Oktober 2013 schlossen sich die Arbeitsbereiche Ägyptologie, Altorientalische Philologie, Klassische Archäologie, Klassische Philologie, Vorderasiatische Archäologie und Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie zum „Institut für Altertumswissenschaften“ zusammen. Gleichzeitig startete das Graduiertenkolleg 1876 „Frühe Konzepte von Mensch und Natur“ (DFG) (Sprecherin bis 2020: T. Pommerening).

Im Dezember 2013 habilitierte sich D. Budde und erhielt die venia legendi für das Fach Ägyptologie.

2014 wurde T. Pommerening auf der Vertretungsprofessur entfristet. Ihre Forschungsgebiete liegen im Bereich der ägyptischen Natur- und Heilkunde, Metrologie, Wissensgeschichte und des Totenkults.

Im April 2015 startete das auf 23 Jahre angelegte Mainzer Akademievorhaben „Altägyptische Kursivschriften“, das von U. Verhoeven geleitet wird und mit der Computerphilologie der TU Darmstadt (A. Rapp) kooperiert. Arbeitsstellenleiterin ist S.A. Gülden.

2015 kam A. Ilin-Tomich als PostDoc-Humboldt-Stipendiat nach Mainz. 2017-2021 wurde sein Projekt „Umformung und Variabilität im Korpus altägyptischer Personennamen 2055–1550 v. Chr.“ von der Thyssen-Stiftung gefördert.

2016 bis 2022 leitete D. Budde ihr DFG-Projekt  „Das Mammisi von Edfu„.

2020 bis 2023 war A. Motte von der Universität Lüttich/Belgien als PostDoc mit einem Humboldt-Stipendium Gast an der Mainzer Ägyptologie und arbeitete zu ihrem Projekt „The Kemyt: Towards a contextualized view of an Ancient Egyptian literary letter“.

Im Oktober 2020 schlug T. Pommerening den Ruf auf eine W3-Professur in der Mainzer Ägyptologie aus und wurde W3-Professorin für Geschichte der Pharmazie und Medizin an der Philipps-Universität Marburg.

Im April 2021 wurde M. Zöller-Engelhardt zur Akademischen Rätin ernannt.

Im Juli 2021 wurde D. Budde der Titel „Außerplanmäßige Professorin“ verliehen.

Seit August 2021 leitet A. Ilin-Tomich sein Projekt  „Altägyptische Titel in amtlichen und familiären Kontexten, 2055-1352 v. Chr.“, das von der Thyssen-Stiftung gefördert wird.

Im Juni 2022 habilitierte sich A. Ilin-Tomich und erhielt die venia legendi für das Fach Ägyptologie.

Von Juli 2022 bis Juni 2024 arbeitet Dr. (A. Yu. Krymsky Institute of Oriental Studies, National Academy of Sciences of Ukraine) O. Romanova an ihrem Forschungsprojekt „The Adoration Gesture“ in Mainz im Rahmen des Gastforschungsprogramm für geflohene ukrainische Wissenschaftler:innen der Volkswagenstiftung.

Im Juli 2022 startete das interdisziplinäre Projekt „Ancient Sciences Innovation Lab (ASIL)“ unter Leitung von M. Zöller-Engelhardt und der Lernarchitekturagentin S. Gerhards, das eine neue Lehr-Lern-Raum-Gestaltung und eine moderne multimediale Ausstattung in den Seminarräumen und dem Foyer der Hegelstr. 59 ermöglichte. Eingeworben wurde das Projekt in der Förderinitiative „Raumlabore“ des Stifterverbands und der Dieter-Schwarz-Stiftung.

Zum 31.03.2023 wurde U. Verhoeven pensioniert. Für den Zeitraum von April 2023 bis März 2027 erhielt sie von der JGU Mainz eine Seniorforschungsprofessur.

Im Mai 2024 wurde M. Zöller-Engelhardt zur akademischen Oberrätin befördert.

Ab dem SoSe 2024 erfolgt das Studium der Ägyptologie im neuen Verbundstudiengang „B.A. Archäologien und Philologien in den Altertumswissenschaften (ALPHA)“, dem ein entsprechender Masterstudiengang folgen wird.

Zum 01.07.2024 wurde K. Gabler zur Nachfolgerin U. Verhoeven als Professorin für Ägyptologie im Institut für Altertumswissenschaften berufen. Ihre Forschungsinteressen reichen von Sozial- und Wirtschaftsgeschichte über Prosopografie bis hin zu Materialstudien und „Objektbiografien“. Ihre Schwerpunkte umfassen das Neue Reich/die späte Bronzezeit, hieratische Texte und die Arbeitersiedlung Deir el-Medine. Nach dem Studium der Ägyptologie, Klassischen Archäologie und Religionswissenschaft in München und Leiden war sie bis 2022 als wissenschaftliche Assistentin am Fachbereich Ägyptologie an der Universität Basel tätig, wo sie auch als Postdoktorandin im Projekt „Crossing Boundaries“ forschte und zusammen mit dem Institut français d’archéologie orientale (Ifao Cairo) das Projekt zu TT 217 initiierte. Im Anschluss hatte sie eine Vertretungsprofessur an der Universität Kopenhagen inne. Derzeit ist K. Gabler wissenschaftliche Referentin am Deutschen Archäologischen Institut, Abteilung Kairo (DAIK), wo sie die Fotothek und das Deutsche Haus Theben leitete.

2002 schlossen sich die drei Fachgebiete Ägyptologie, Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Archäologie zu einem Institut zusammen.

Seit dem WiSe 2008/09 existiert ein interdisziplinärer B.A.-Studiengang „Ägyptologie/Altorientalistik“ (Kernfach und Beifach), dem ab WiSe 2010/11 ein entsprechender Master gefolgt ist. In beiden Studiengängen ist Ägyptologie als Schwerpunkt wählbar. Zudem ist die Promotion im Fach Ägyptologie möglich.

Von 2005 bis 2019 erhielten U. Verhoeven und J. Kahl (ab 2008, FU Berlin) in Kooperation mit M. El-Khadragy und anderen Kollegen der Sohag University eine DFG-Langzeitförderung zur Erforschung der Nekropole von Assiut mit regelmäßigen Feldarbeiten. 2006-2008 war J. Kahl außerplanmäßiger Professor am Mainzer Fachgebiet, bevor er an die FU Berlin berufen wurde.

Für die Zeit von 2010–2015 erhielt U. Verhoeven ein Fellowship des Gutenberg Forschungskollegs. Für ihre Vertretung wurde T. Pommerening auf eine W2-Professur berufen.

2010 wurde die „Ägyptologische Studiensammlung Jungnickel“ begründet, die Replikate für Anschauungs- und Lehrzwecke beinhaltet und dank Spenden durch Ankäufe regelmäßig erweitert wird.

Zum SoSe 2011 bezog das Institut mit seinen Bibliotheken und Büros neue Räumlichkeiten in der Hegelstr. 59, 1. und 2. Stock, zwei Seminarräume befinden sich im EG.

Nach E. Winters Wegberufung war die Ägyptologie in Mainz drei Jahre unbesetzt, bis am 1. Oktober 1980 K.-Th. Zauzich zum C3-Professor ernannt wurde und ein eigenständiges „Seminar für Ägyptologie“ entstand. Bereits am 1. Juli 1981 trat er jedoch die Nachfolge E. Lüddeckens auf dem C4-Lehrstuhl an der Universität Würzburg an.

1982 wurde mit der Berufung von R. Gundlach eine C4-Professur für Ägyptologie an der JGU eingerichtet. Er verlagerte die bisherigen Forschungsschwerpunkte im Bereich des griechisch-römischen Ägypten auf die „klassischen“ Epochen des Alten bis Neuen Reiches und siedelte zwei neue große Themenbereiche in Mainz an: Die ägyptischen Tempel und die ägyptische Königsideologie. In internationaler Kooperation begründete er zwei Tagungsreihen zu diesen Themen, deren Akten in eigenen Reihen herausgegeben werden. R. Gundlach betreute insgesamt 15 Promotionen. Durch eine Umhabilitierung wurde 1993 auch Th. von der Way Mitglied des Lehrkörpers. Das Fachgebiet erhielt Institutsstatus und zog aus drei Räumen im Philosophicum in drei Wohnungen im Pfeifferweg 5 um. Mitte der 1990er Jahre richtete R. Gundlach an der JGU den Interdisziplinären Arbeitskreis „Nordafrikanisch-Westasiatische Studien“ ein, dessen Ziel die Beantragung und Etablierung des Sonderforschungsbereiches 295 war. Unter dem Titel „Kulturelle und sprachliche Kontakte – Prozesse des Wandels in historischen Spannungsfeldern Nordostafrikas/Westasiens“ wurde dieser SFB mit der maximalen Laufzeit von zwölf Jahren 19972008 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert (Sprecher: 1997 bis 1998 R. Gundlach, 1999 M. Kropp, 1999 bis 2008 W. Bisang).
Die Lehr- und Forschungstätigkeiten R. Gundlachs brachen nach seiner Pensionierung 1997 nicht ab, er gründete 2004 die Mainzer Reihe „Königtum, Staat und Gesellschaft früher Hochkulturen“, initiierte einen Arbeitskreis Militärgeschichte, gab diverse Tagungsbände heraus und publizierte zwei Monographien.

1998 wurde U. Verhoeven zur Nachfolgerin R. Gundlachs ernannt. Ihre Schwerpunkte liegen auf den Gebieten der ägyptischen Philologie und Religion, der Totenbuchforschung und der Hieratistik. Im Rahmen des SFB 295 leitete sie unter anderem ein Projekt zur Verehrung der ägyptischen Kindgötter. Durch die Mitarbeit von D. Budde ist seit 2000 auch die Ptolemaistik wieder am Institut vertreten.

In den Jahren 1971–1977 war die Ägyptologie im Seminar für Klassische Philologie angesiedelt und wurde von Professor E. Winter vertreten, einem Spezialisten für die Inschriften der ptolemäischen Tempel in Ägypten. 1966 fand die Promotion von K.-Th. Zauzich statt. Am 24. Juni 1975 wurde er zum C3-Professor und Vorstand der neuen Abteilung Ägytologie ernannt. Zum 1. August 1977 übernahm E. Winter die C4-Professur an der Universität Trier.

Erstmals nach Kriegsende wurde das Fach Ägyptologie von 1948–1953 von dem dänischen Ägyptologen W. Erichsen (1890–1966) in Mainz vertreten, der als Honorarprofessor die Sprachstufen Altägyptisch, Demotisch und Koptisch innerhalb des Seminars für Orientkunde unterrichtete und Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur war. Bereits 1950 legte er den Grundstein für ein Langzeitprojekt an der Mainzer Akademie, das Demotische Namenbuch, das unter der Herausgeberschaft seines Schülers E. Lüddeckens sowie dessen Schüler H.J. Thissen von 1980–2000 publiziert wurde. W. Erichsens Standardwerk, Demotisches Glossar, erschien 1954, kurz nachdem er 1953 als Professor nach Kopenhagen berufen worden war.
Von 1953–1963 lehrte E. Lüddeckens (1913–2004) das Fach Ägyptologie in Mainz. Er war 1950 als Mitarbeiter zum Demotischen Namenbuch an die Akademie Mainz gekommen und hatte sich 1953 in Mainz mit einer Arbeit über Ägyptische Eheverträge habilitiert. 1964 wurde er an die Universität Würzburg berufen, wo er den ersten Lehrstuhl mit Schwerpunkt Demotistik bekleidete. 1956 wurde G. Rudnitzky als erster Kandidat in Mainz im Fach Ägyptologie promoviert. Da die nachfolgenden Mitarbeiter im Mainzer Akademievorhaben „Demotisches Namenbuch“ (H.J. Thissen, später G. Vittmann) in Würzburg lebten, war die Verbindung zur Mainzer Universität vorerst beendet.


Anreise

Bus

Ab Mainz Hbf (Haltestelle F) nehmen Sie die Buslinie 6 Richtung „Gonsenheim/Münchfeld“ und fahren bis zur Haltestelle Hegelstraße. Von dort gehen Sie in Fahrtrichtung des Busses zu Fuß weiter. An der Kreuzung gehen Sie weiter geradeaus und folgen der Straße bis zur Nummer 59. Das Gebäude liegt auf der linken Straßenseite.

Straßenbahn

Ab Mainz Hbf (Haltestelle A) nehmen Sie die Straßenbahnlinie 51 in Richtung „Mainz-Lerchenberg Hindemithstraße“ und fahren bis zur Haltestelle Mainz-Oberstadt Friedrich-von-Pfeiffer-Weg. Von dort überqueren Sie die Straße und biegen links in die Eichendorffstraße ein. Gehen Sie geradeaus und biegen Sie rechts in die Mörikestraße ein. Folgen Sie der Straße bis zur Hegelstraße und biegen Sie dort links ab. Gehen Sie weiter bis zur Nummer 59. Das Gebäude liegt auf der linken Straßenseite.

Wenn Sie von Westen kommen (d.h. aus Richtung Bonn/Köln) folgen Sie der Autobahn A60 über das „Autobahn-Dreieck Mainz” in Richtung Darmstadt, verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt „19-Mainz-Finthen” auf die L419 und folgen dem Schild „Saarstraße/Innenstadt”. Am Kreisel „Europaplatz” nehmen Sie die Ausfahrt „Saarstraße” und folgen der Saarstraße/L419 bis zur Ausfahrt „Mainz Gonsenheim/Mainz Bretzenheim”. Hier fahren Sie von der L419 ab und biegen nach der Ausfahrt rechts auf die „Koblenzer Straße/K3” ab. Halten Sie sich rechts und biegen Sie in die erste Straße rechts „Im Münchfeld” ab. Von dort nehmen Sie wieder die erste rechts in die „Hegelstraße”. Nach ca. 250 m befindet sich das Gebäude „Hegelstraße 59” auf der rechten Seite.

Wenn Sie von Osten kommen (d.h. aus Richtung Würzburg/Darmstadt) folgen Sie der Autobahn A60 über das „Autobahn-Dreieck Rüsselsheim” oder von der A63 aus über das „Autobahnkreuz Mainz” auf die A60 nach Bingen, verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt „19-Mainz-Finthen” auf die L419 und folgen dem Schild „Saarstraße/Innenstadt”. Am Kreisel „Europaplatz” nehmen Sie die Ausfahrt „Saarstraße” und folgen der Saarstraße/L419 bis zur Ausfahrt „Mainz Gonsenheim/Mainz Bretzenheim”. Hier fahren Sie von der L419 ab und biegen nach der Ausfahrt rechts auf die „Koblenzer Straße/K3” ab. Halten Sie sich rechts und biegen Sie in die erste Straße rechts „Im Münchfeld” ab. Von dort nehmen Sie wieder die erste rechts in die „Hegelstraße”. Nach ca. 250 m befindet sich das Gebäude „Hegelstraße 59” auf der rechten Seite.

Wenn Sie von Norden kommen (d.h. aus Richtung Kassel) folgen Sie der Autobahn A66 und wechseln am „Schiersteiner Kreuz” auf die A643 Richtung „Koblenz/Bingen/Mainz/WI-Äppelallee/WI-Schierstein”, folgen der Autobahn bis zum „Autobahn-Dreieck Mainz”, wo Sie auf die A60 Richtung Darmstadt wechseln. Sie verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt „19-Mainz-Finthen” auf die L419 und folgen dem Schild „Saarstraße/Innenstadt”. Am Kreisel „Europaplatz” nehmen Sie die Ausfahrt „Saarstraße” und folgen der Saarstraße/L419 bis zur Ausfahrt „Mainz Gonsenheim/Mainz Bretzenheim”. Hier fahren Sie von der L419 ab und biegen nach der Ausfahrt rechts auf die „Koblenzer Straße/K3” ab. Halten Sie sich rechts und biegen Sie in die erste Straße rechts „Im Münchfeld” ab. Von dort nehmen Sie wieder die erste rechts in die „Hegelstraße”. Nach ca. 250 m befindet sich das Gebäude „Hegelstraße 59” auf der rechten Seite.

Administration

Professuren

Privatdozenten und Akad. Rätin

Mitarbeiter*innen

Drittmittelbeschäftigte, Stipendiat*innen, Gastwissenschaftler*innen

Team im Mainzer Akademievorhaben „Altägyptische Kursivschriften“ (AKU)

Projektleitung

Arbeitsstellenleiterin

Mitarbeiter:innen

Studienbüro

Bibliothekar für die Fachbibliothek Ägyptologie (UB, anteilig)

Lehrbeauftragte in der wissenschaftlichen Weiterbildung

Freundeskreis Ägyptologie

Einige ehemalige Mainzer Ägyptolog*innen

Philologie und Digital Humanities

Das Mainzer Akademievorhaben „Altägyptische Kursivschriften (AKU). Digitale Paläographie und systematische Analyse des Hieratischen und der Kursivhieroglyphen“ hat eine geplante Laufzeit von 2015–2037. Ziel ist die paläographische Aufarbeitung der kursiven Handschriften, um deren Entstehung, Entwicklung und Datierung im Kontext der altägyptischen Schriftkultur erforschen zu können. Dazu werden erstmals auch verschiedene digitale Methoden für Dokumentation und Analyse entwickelt und angewandt. Die Untersuchungen gelten neben den Zeichenformen auch der Materialität der Schriftträger, den zwischen Kalligraphie und Ökonomie schwankenden Ausprägungen der Schreiberhände sowie den gesellschaftlichen Funktionen, Anwendungen und Kombinationen der verschiedenen Schriftarten durch die Jahrtausende. Die vom Projekt erstellte spezifische Zeichenliste entspricht dem Zeichenrepertoire des Hieratischen und der Kursivhieroglyphen und enthält über 700 Grapheme. Die faksimilierten Zeichen ausgewählter Manuskripte werden mit umfangreichen Metadaten versehen sowie mit Abbildungen und anderen Datenbanken verlinkt. Die aus der Projektdatenbank hervorgegangene Online-Paläographie AKU-PAL ist seit 2022 open access verfügbar. Methoden und Ergebnisse der Untersuchungen werden u.a. in den „Hieratic Studies Online (HSO)“ und den „Beiträgen zu Altägyptischen Kursivschriften (BAKU)“ veröffentlicht. 2024 fand bereits die fünfte internationale Akademietagung der Reihe „Ägyptologische ‚Binsen‘-Weisheiten“ in Mainz statt, deren Akten wieder vom Projekt herausgegeben werden. Das Blog „HieratischAKUell“ bietet Tools, Leitfäden, Berichte, Unterrichtsmaterialien u.a.m. 

Projektseite: https://aku.uni-mainz.de/  

AKU-PAL: https://aku-pal.uni-mainz.de/  

HSO: https://aku.uni-mainz.de/hieratic-studies-online/  

Binsen IV: https://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/7173  

Blog: https://aku.hypotheses.org/  

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 

Univ.-Prof. Dr. Ursula Verhoeven-van Elsbergen (Projektleitung) 

Svenja A. Gülden M.A. (Arbeitsstellenleitung) 

Tobias Konrad M.A. 

Dr. Kyra van der Moezel 

Michael Leuk 

WHK Tabitha Kraus M.A. 

WHK Pascal Siesenop M.A. 

Kooperationen

Prof. Dr. Andrea Rapp, TU Darmstadt 

Finanzierung

Union der deutschen Akademien der Wissenschaften 

Das Projekt zur Untersuchung ägyptischer Personennamen und Titel aus dem Mittleren und dem frühen Neuen Reich wurde durch zwei Fördermaßnahmen der Fritz Thyssen Stiftung unterstützt: „Umformung und Variabilität im Korpus altägyptischer Personennamen 2055–1550 v. Chr.“ (2017–2021) und „Altägyptische Titel in amtlichen und familiären Kontexten, 2055-1352 v. Chr.“ (2021–2024). Berücksichtigung von Familienbeziehungen und anderen sozialen Bindungen. Es schließt quantitative und qualitative Analysen ein. Es zielt darauf ab, die Prinzipien der ägyptischen Namensgebung korpusbasiert und aus typologischer Perspektive zu rekonstruieren sowie Muster im Gebrauch von Titeln festzustellen.

Im Rahmen des Projektes wird als Grundlage für die Analysen eine Open Access Datenbank der Personen und Namen des Mittleres Reiches, der Zweiten Zwischenzeit und des frühen Neuen Reiches bis zur Regierungszeit Amenophis’ III. entwickelt Persons and Names of the Middle Kingdom and early New Kingdom (https://pnm.uni-mainz.de/info). Die Online-Datenbank fungiert als Lexikon der Personennamen und Titel sowie als prosopografisches Nachschlagewerk. Jeder Personenbeleg wird neben den Literaturverweisen und Geschlechtsangaben mit Zuordnungen bezüglich Datierung, Fundort und Herstellungsort des Textträgers sowie Herkunft seiner Besitzer ergänzt.
 Die Datenbank folgt dem Ansatz Linked Open Data. Die komplette Datenmenge wird zum Download als freie Inhalte angeboten, um die Benutzung der im Rahmen des Projekts gesammelten Daten maximal zu erleichtern.

ProjektResearchSpace Deir el-Medina

ResearchSpace ist eine innovative digitale Plattform, die entwickelt wird, um Wissenschaftler*innen ein einzigartiges, leistungsstarkes Werkzeug zur Verwaltung, Nutzung und Auswertung heterogener Daten an die Hand zu geben. Am Beispiel des ägyptologischen Sonderfalles, dem altägyptischen Dorf Deir el-Medine, werden erstmals umfassend alle dazugehörigen Datensets gesammelt, dokumentiert, analysiert und veröffentlicht – jeweils an einem zentralen Ort, dem ResearchSpace Deir el-Medina.

Derzeit befindet sich das Projekt in einer Pilotphase, die zwischen März 2022 und Juni 2023 mit Unterstützung des Research Fund Junior Researchers der Universität Basel finanziert wurde. Seit 2024 ist das Projekt an der JGU Mainz angesiedelt. Als Fallstudie zum Aufbau der Plattform dient das Grab TT 217. Die Grabanlage bietet eine beeindruckende Vielfalt an Daten: von digitalisierten Archivmaterialien über Objekte, die bei (jüngsten) Ausgrabungskampagnen entdeckt wurden, bis hin zu Museumsstücken und sogar neu erstellte 3D-Modelle. Diese Mischung macht es zum perfekten Testfall für die Entwicklung und Optimierung des ResearchSpace Deir el-Medina.

A preview was launched during the XIIIth ICE in Leiden (August 2023), ThinkingFrames [Deir el-Medina ResearchSpace] (kartography.net).

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Univ.-Prof. Dr. Kathrin Gabler (Projektleitung)

Kooperationen

Mission d’étude et de conservation Deir el-Médina (https://www.ifao.egnet.net/archeologie/deir-el-medina/), IFAOResearchSpace (ResearchSpace – representing knowledge with context)Kartography Community Interest Company (D. Oldman, D. Tanase, A. Kozlov, C. Giancristofaro. https://kartography.org/)N. Spencer as well as M. Lehmann (ResearchSpace Amara-West. https://amara-west.researchspace.org/resource/rsp:Start).

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt widmet sich dem Geburtshaus („Mammisi“) von Edfu, einem Tempelgebäude, dessen Dekorationen das Mysterium der Geburt eines Götterkindes zum Hauptthema haben. Das Mammisi liegt in Oberägypten, etwa 100 km südlich von Luxor, und gehört zum Bezirk des Horustempels von Edfu. Sowohl der große, dem Falkengott Horus-Behedeti geweihte Haupttempel von Edfu als auch das kleinere, dem Horustempel quer vorgelagerte Mammisi stammen aus der Zeit der Ptolemäerherrschaft in Ägypten.

Die hieroglyphischen Inschriften des Mammisis von Edfu wurden mitsamt den meisten bildlichen Darstellungen im Jahre 1939 von Emile Chassinat publiziert, doch sowohl die vollständige Übersetzung und Auswertung der Inschriften als auch die Analyse des Dekorationsprogramms des Mammisis liegen bisher nicht vor.

Das Hauptanliegen des Projekts ist daher die Übersetzung und philologische Bearbeitung aller Inschriften des Mammisis von Edfu, bei der die Bilder gleichwertig einbezogen werden. Doch will sich das Forschungsprojekt nicht auf eine kommentierte Übersetzung und Motivanalyse beschränken, sondern das Mammisi außerdem unter phänomenologischem Blickwinkel analysieren. Hierbei sollen u.a. die theologischen und religiösen Hintergründe beleuchtet, die Epigraphik, Intertextualität und der Wissenstransfer einbezogen, die Architektur und das archäologische Umfeld sowie die allgemeinen kulturhistorischen Entwicklungen berücksichtigt werden.

Da die Publikation von Chassinat punktuell fehlerhaft ist, müssen alle Reliefs mit Hilfe von Photos und vor Ort kollationiert werden. Ausgewählte Szenen und Architekturformen werden sukzessive zeichnerisch neu aufgenommen. Die Korrekturen und die Ergebnisse der textkritischen Analyse werden in die Publikation einfließen, die am Ende des Projekts in Buchform erfolgen wird.

Mit Abschluss des Projekts werden erstmals alle Inschriften des Mammisis in kommentierter Übersetzung und umfassender Analyse vorgelegt. Die Publikation wird eine sichere Basis nicht nur für zukünftige Forschungen zu den Mammisis, sondern auch zur Religion des griechisch-römischen Ägypten darstellen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Apl. Prof. Dr. Dagmar Budde (Projektleiterin)

Dr. Uwe Bartels (Freier Mitarbeiter)

Jessica Kertmann M. A. (Wissenschaftliche Hilfskraft von 08.2017-06.2018; 03.2021-07.2021)

Rebecca Marhöfer B. A. (Wissenschaftliche Hilfskraft von 01.-12.2016)

Kooperationen

Dr. Ruth Brech (Hamburg)

Dr. Sylvie Cauville (Paris)

Dr. Åke Engsheden (Uppsala)

Dr. Erika Fischer (Mainz)

Dr. Ivan Guermeur (Montpellier)

Dr. Giuseppina Lenzo (Lausanne)

Dr. Youssef Mohamed (Mainz)

Prof. Dr. Joachim Friedrich Quack (Heidelberg)

Dr. Mohamed Gamal Rashed (Kairo)

Prof. Dr. Martin Andreas Stadler (Würzburg)

Prof. Dr. Günter Vittmann (Würzburg)

Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Edfu-Projekt, Hamburg (Prof. Dr. Dieter Kurth; Prof. Dr. Wolfgang Waitkus)

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, „Altägyptische Kursivschriften“ (Prof. Dr. Ursula Verhoeven)

Sächsische Akademie der Wissenschaften, Leipzig, „Strukturen und Transformationen des Wortschatzes der ägyptischen Sprache“ (Dr. Peter Dils; Dr. Lutz Popko)

Finanzierung
DFG

Archäologie in Luxor

Seit 2021 widmet sich ein Team unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Kathrin Gabler der Erforschung der Grabanlage des Ipuys (TT217) in Deir el-Medina. Im Rahmen der „Mission d’étude et de conservation Deir el-Médina“ (Institut français d’archéologie orientale du Caire) wird das Grab, das auf der oberen Terrasse der westlichen Nekropole liegt, neu untersucht.

Die Anlage besteht aus einem Hof, aus dem mindestens ein Schacht in eine unterirdische Struktur führt, sowie zehn in den Fels gehauene Kammern. Erbaut in der frühen Regierungszeit Ramses‘ II. (1279–1250 v. Chr.) und später (mehrfach) wiederverwendet, ist es besonders für seine farbenprächtigen Wandmalereien in der Kapelle bekannt. Diese zeigen Szenen aus dem Alltag – von Zimmerleuten über Gärtner bis hin zu Fischern und Wäschern. Mehrere dieser Darstellungen sind beispiellos oder nur mit sehr wenigen Parallelen in der 3000-jährigen Geschichte des alten Ägyptens.

Obwohl das Grab bereits von früheren Forschern wie Norman de Garis Davies und Bernard Bruyère untersucht wurde, fehlt bis heute eine vollständige wissenschaftliche Dokumentation. Ziel des Projekts ist es, durch eine vollständige Neuuntersuchung und Dokumentation von TT 217 diese Lücke zu schließen. Die Ergebnisse werden in einer Reihe von Publikationen veröffentlicht, die sowohl die architektonische Entwicklung als auch die epigrafische und ikonografische Analyse der Malereien behandeln.

Das Projekt dient als Grundlage für die Entwicklung der Open-Access-Forschungsplattform ResearchSpace Deir el-Medina. Diese Plattform ermöglicht die nahtlose Sammlung, Dokumentation, Analyse und Veröffentlichung komplexer Daten aus Deir el-Medina mit einem einzigen Werkzeug.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Univ.-Prof. Dr. Kathrin Gabler (Projektleitung)

Kooperationen

Mission d’étude et de conservation Deir el-Médina (https://www.ifao.egnet.net/archeologie/deir-el-medina/), IFAO

Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Kairo

The Colossi of Memnon and Amenhotep III Temple Conservation Project directed by Kathrin Gabler and Hourig Sourouzian aims to preserve important remains of the temple of Amenhotep III, which has been destroyed by an earthquake in antiquity, used as a quarry and abandoned. Over 25 years of salvage archaeology and the re-erection of monuments have considerably revived important parts of the temple and enriched our understanding of this reign.

Materielle Kultur

In der Publikationsreihe „The Asyut Project (TAP)“ wurden die Ergebnisse des Langzeitvorhabens „Die altägyptische Nekropole von Assiut: Dokumentation und Interpretation“ veröffentlicht, in Deutsch oder Englisch, z.T. auch in Arabisch. Die bereits erschienenen 19 Bände betreffen vielfältige Themen und Fragestellungen: Forschungsgeschichte, Reiseberichte, diverse Objektgattungen und Befunde unterschiedlicher Epochen, ethnologische und zooarchäologische Untersuchungen, Paläographie, Bearbeitung von Texten und Dekorationselementen sowie Grabpublikationen. Die Reihe wird weitergeführt mit Ergebnissen aus Nachfolgeprojekten zu Assiut, insbesondere an der FU Berlin.  

Herausgeber sind J. Kahl, M. El-Khadragy, A. Kilian und U. Verhoeven. https://www.harrassowitz-verlag.de/series_412.ahtml

Die Vorberichte zu den jährlich stattfindenden Kampagnen erscheinen regelmäßig in den „Studien zur Altägyptischen Kultur (SAK)“. Zudem haben alle Beteiligten auch international in verschiedenen Zusammenhängen Beiträge publiziert, siehe z.B.:  https://www.aegyptologie.uni-mainz.de/publikationenpublications/

Lehre

Im Sommersemester 2026 startet das neue vom Gutenberg Lehr-Kolleg geförderte Projekt „LEARN-AB – Learning Environment for Ancient Egyptian and Babylonian“ (SoSe 2026). Unter der Leitung von Dr. Monika Zöller-Engelhardt (Ägyptologie) und Univ.-Prof. Dr. Doris Prechel (Altorientalistik) entsteht erstmals eine gemeinsame digitale Lehr-Lernumgebung für Ägyptisch und Babylonisch.

Ziel des Projekts ist es, die Vermittlung von Hieroglyphen und Mittelägyptisch sowie Keilschrift und Babylonisch durch eine interdisziplinäre, forschungs- und projektorientierte Lernumgebung im LMS Moodle nachhaltig zu unterstützen. In Kooperation mit dem Ancient Sciences Innovation Lab (ASIL) werden innovative digitale Bausteine erarbeitet, die Präsenz- und Hybridlehre ergänzen und selbstgesteuertes Lernen fördern.

Die Entwicklung erfolgt mit fortgeschrittenen Studierenden: Im Sinne des Konzepts „von Studierenden für Studierende“ gestalten sie die Module aktiv mit, erwerben digitale und wissenschaftliche Kompetenzen und wirken an einer adaptierbaren und nachhaltigen Infrastruktur für die Altertumswissenschaften mit.

Für weitere Informationen und eine Anmeldung zu Seminar und Praktikum „Alte Sprachen und Schriften innovativ lehren“ kontaktieren Sie gern die Projektleiterinnen unter: zoellem@uni-mainz.de oder prechel@uni-mainz.de.

Das „Ancient Sciences Innovation Lab (ASIL)“ Projekt entwickelt aus einem klassischen Seminarraum mit Foyer in der Hegelstraße 59 an der JGU Mainz ein modernes Raumlabor. Hier werden interdisziplinäre altertumswissenschaftliche Lehr-Lern-Settings innovativ und hybrid transformiert: Die Kombination von moderner Didaktik mit zukunftsorientierter technischer Ausstattung schafft einen einzigartigen Lern-, Lehr-, Forschungs- und Begegnungsraum. Das bis Januar 2025 vom Stifterverband und der Dieter-Schwarz-Stiftung geförderte Projekt wird nun als Initiative von Mitarbeitenden des IAW weitergeführt.

Hauptziele des ASIL sind:

  • Studierendenzentrierte innovative Lern-Lehr-Settings etablieren
  • Studierende Alter Kulturen noch besser auf die zukünftigen Herausforderungen der VUKA-Welt vorbereiten (von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität geprägten Welt)
  • Digitale Ausbildung in den Altertumswissenschaften in den Fokus rücken
  • Digitalität in die Lehre integrieren (projekt- und forschungsorientiert)
  • Hybride Lehr-Lern-Konzepte im Raumlabor entwickeln
  • Lern-, Lehr-, Forschungs- und Begegnungsräume erzeugen

Erfahren Sie mehr auf unserer Homepage und unserem Blog oder kontaktieren Sie uns gerne:

Kontakt: Dr. Monika Zöller-Engelhardt, Projektleitung, asil@uni-mainz.de oder zoellem@uni-mainz.de

Ägyptologische Habilitationen

  • Abgeschlossene Verfahren:

2022: ILIN-TOMICH, Alexander, Egyptian name scarabs from the 12th to the 15th Dynasty: Geography and chronology of production; publiziert:in Contributions to the Archaeology of Egypt, Nubia and the Levant 16, Wiesbaden: Harrassowitz, 2023.

2013: BUDDE, Dagmar, Das Götterkind im Tempel, in der Stadt und im Weltgebäude. Eine Studie zu drei Kultobjekten der Hathor von Dendera und zur Theologie der Kindgötter im griechisch-römischen Ägypten, publiziert in: Münchner Ägyptologische Studien 55, Darmstadt/Mainz 2011.

Ägyptologische Dissertationen

  • Themen laufender Dissertationen (Arbeitstitel):

From Commission to Use: An Iconographic, Stylistic, Palaeographic, and Prosopographic Analysis of Objects of Religious Practice from Deir el-Medina (Louis-Philippe BAZELIER/K. Gabler)

Conzeptualizing Changing Landscapes: The View from Old Kingdom Egypt (Nicky van de BEEK/T. Pommerening (Marburg))

Untersuchungen zum Hieratisch der 18. Dynastie. Untersuchungen zur Schrift von Dipinti und Briefen auf Papyrus (Svenja A. GÜLDEN/U. Verhoeven)

Food Production and Supply in Workers´ Villages of Egypt and Nubia: A Digital Humanities Approach (Sarah KLASSE/K. Gabler)

Untersuchung zu Konzepten vom Feuer im Alten Ägypten (Jessica KNEBEL/T. Pommerening (Marburg))

Untersuchungen zur kursivhieroglyphischen Schrift des Mittleren Reiches (Tobias KONRAD/U. Verhoeven)

Untersuchungen zu den Graffiti des thebanischen Westgebirges (Tabitha KRAUS/U. Verhoeven)

Tempel B 200 im religiösen und kultischen Umfeld des Gebel Barkal/Sudan (Rosemarie MISPAGEL/U. Verhoeven)

Rang und Gunst. Zur Struktur der Hofgesellschaft der frühen Ramessidenzeit (Christine RAEDLER/U. Verhoeven)

Untersuchungen zum hieratischen Zahlensystem (Pascal SIESENOP/U. Verhoeven)

  • Abgeschlossene Promotionen (mit Titel der Dissertation bzw. Druckfassung):

2024: SPECK, Sonja, Ursprünge und Entwicklung altägyptischer Körperkonzepte in prä- und proto/frühdynastischer anthropomorpher Plastik (T. Pommerening, abgeschlossen: November 2024)

2024: IBRAHIM, Yossra, Lights of Eternity: Investigating Concepts, Tradition, and Innovation in the Ancient Egyptian Celestial Diagrams (T. Pommerening, abgeschlossen November 2024)

2024: RUSSELL, Johnny, Towards a Historical Contextualisation of Ancient Egyptian Perspectives of the Inner Body, Sickness, and Healing (Promotion an der Universität Leiden, Erstbetreuer O. Kaper und Zweitbetreuerin (Betreuung im GRK 1876): T. Pommerening (Marburg))

2023: PABST, Rebekka, Der tote Körper. Untersuchungen zu Konzepten vom Leichnam im Alten Ägypten (T. Pommerening; abgeschlossen: September 2023)

2023: KLISCHE, Agnes, Das Separationsmotiv. Ikonographisch-ikonologische Vergleichsstudie zu den Darstellungen eines anthropomorphen Weltbildes von der 21. bis zur 30. Dynastie (U. Verhoeven; abgeschlossen: August 2023)

2023: GARZÓN RODRÍGUEZ, Judit, Archäologisch-philologisch-ethnohistorische Studie über grundlegende Aspekte des Penis, seine Symbolik und Bedeutung im Alten Ägypten (T. Pommerening; abgeschlossen: März 2023)

2020: GERHARDS, Simone: Konzepte von Müdigkeit und Schlaf im Alten Ägypten (U. Verhoeven; abgeschlossen: Juli 2020), publiziert als: Konzepte von Müdigkeit und Schlaf im Alten Ägypten, Studien zur Altägyptischen Kultur (SAK) Beihefte 23, Hamburg 2021.

2020: HOHNECK, Heimo, Naoi – Königliche Steindenkmäler in den Tempeln Ägyptens. Vom Alten Reich bis zum Ende der pharaonischen Ära, 3 Bde. (U. Verhoeven; abgeschlossen: Februar 2020). Bd. 1-2 online publiziert in Gutenberg Open Science, Mainz 2020 unter: http://doi.org/10.25358/openscience-5369

2018: FLEUREN, Imke, Concepts of non-indigenous animals in ancient Egypt (T. Pommerening; abgeschlossen: Juni 2018); online publiziert in Gutenberg Open Science, Mainz 2022 unter: http://doi.org/10.25358/openscience-6864.

2018: KRUCK, Elisabeth, Beigabe und Abbild – Elemente und Konzepte ungestörter Bestattungen aus Saqqara und Abusir (U. Verhoeven/D. Polz; abgeschlossen: Juni 2018). Bd. 1-3 online publiziert in Gutenberg Open Science, Mainz 2022 unter: http://doi.org/10.25358/openscience-6914.

2017: ALTMANN-WENDLING, Victoria, MondSymbolik – MondWissen. Lunare Konzepte in den ägyptischen Tempeln griechisch-römischer Zeit  (Promotion an der Universität Tübingen, Erstgutachter Christian Leitz; Zweitgutachterin T. Pommerening; abgeschlossen: Juli 2017); publiziert als: MondSymbolik – MondWissen. Lunare Konzepte in den ägyptischen Tempeln griechisch-römischer Zeit, Studien zur spätägyptischen Religion 22, Wiesbaden 2019.

2017: KILIAN, Andrea, Untersuchungen zur Keramik Mittelägyptens; in Druckvorbereitung für die Reihe: The Asyut Project, unter dem Titel: Untersuchungen zur Keramik der Ersten Zwischenzeit und des frühen Mittleren Reiches aus Assiut/Mittelägypten, The Asyut Project 12, Wiesbaden 2019 (U. Verhoeven/J. Kahl; abgeschlossen: Juli 2017)

2016: GRÄßLER, Nadine, Konzepte des Auges im alten Ägypten (T. Pommerening; abgeschlossen: Oktober 2016); publiziert als: Konzepte des Auges im alten Ägypten, Studien zur Altägyptischen Kultur, Beihefte 20, Hamburg 2017.

2016: GERKE, Sonja, Hirtenbilder – Untersuchungen zur kulturimmanenten Sicht auf eine altägyptische Personengruppe (T. Pommerening; abgeschlossen: September 2016); publiziert als: Sonja GUTH, Hirtenbilder. Untersuchungen zur kulturimmanenten Sicht auf eine altägyptische Personengruppe, Studien zur Altägyptischen Kultur, Beihefte 21, Hamburg 2018.

2014: ZÖLLER-ENGELHARDT, Monika, Sprachwandelprozesse altägyptischer Sprachstufen aus typologischer Sicht (U. Verhoeven; abgeschlossen: November 2014); publiziert als: Sprachwandelprozesse im Ägyptischen. Eine funktional-typologische Analyse vom Alt- zum Neuägyptischen, Ägyptologische Abhandlungen 72, Wiesbaden 2016.

2012: MOHAMMED, Yussuf, Die Göttin Nebet-hut (Nephthys) bis zum Ende des Neuen Reiches (U. Verhoeven; abgeschlossen: Febr. 2012); publiziert als: Youssef AHMED-MOHAMED, Die Göttin Nephthys (Nebethut). Entstehung und Entwicklung einer ägyptischen Gottesvorstellung bis zum Ende des Neuen Reiches Berichte aus der Kulturwissenschaft D77, Aachen 2016.

2009: FEIERABEND, Birgit, Biene & Honig. Eine kulturhistorische Studie anhand schriftlicher und bildlicher Quellen (U. Verhoeven; abgeschlossen: Mai 2009); publiziert als: Biene und Honig im pharaonischen Ägypten: Eine Studie anhand schriftlicher und bildlicher Quellen, Mainz 2014 (ArchiMeD).

2009: BUSCH, Angela, Form und Dekor altägyptischer Kastenmöbel und Zylinderkästchen mit Fächereinteilung von der 18. bis zur 26. Dynastie (U. Verhoeven; abgeschlossen: Mai 2009); publiziert als: Altägyptische Kastenmöbel und Zylinderkästchen mit Fächereinteilung. Form und Dekor von der 18. bis 26. Dynastie, Beiträge zum Alten Ägypten 3, Basel 2010.

2009: WEISS, Katja (geb. Weitz), Ägyptische Tier- und Götterbronzen aus Unterägypten. Untersuchungen zu Typus, Ikonographie und Funktion sowie deren Bedeutung innerhalb der Kulturkontakte zu Griechenland  (U. Verhoeven; abgeschlossen: Febr. 2009); publiziert in der Reihe: Ägypten und das Alte Testament 81, Wiesbaden 2012.

2008: PRELL, Silvia, Die Werkstätten der Streitwagengarnison von Qantir-Piramesse (U. Verhoeven; abgeschlossen: Juli 2008); publiziert als: Einblicke in die Werkstätten der Residenz. Die Stein- und Metallwerkzeuge des Grabungsplatzes Q1; erschienen in der Reihe: Forschungen in der Ramsesstadt 8, Hildesheim 2011.

2007: BACH-BERKHAHN, Verena, Untersuchungen zum Pantheon des Abydos-Tempels Sethos‘ I. (R. Gundlach; abgeschlossen: Juni 2007); Pflichtexemplare eingereicht: Juni 2017.

2007: DRESBACH, Guido, Zur Verwaltung in der 20. Dynastie: das Wesirat (R. Gundlach; abgeschlossen: März 2007);  publiziert in der Reihe: Königtum, Staat und Gesellschaft 9, Wiesbaden 2012.

2005: KONRAD, Kirsten, Architektur und Theologie. Pharaonische Tempelterminologie unter Berücksichtigung königsideologischer Aspekte  (R. Gundlach; abgeschlossen: Mai 2005); publiziert  in der Reihe: Königtum, Staat und Gesellschaft 5, Wiesbaden 2006.

2004: SANDRI, Sandra, Har-pa-chered (Harpokrates). Die Genese eines ägyptischen Götterkindes  (U. Verhoeven; abgeschlossen: Dez. 2004); publiziert in der Reihe: Orientalia Lovaniensia Aegypti 151, Leuven 2006.

2003: WENZEL (jetzt: FRAGATA), Diana, Die Konstruktion der „Kleopatra“ im Film. Eine Königin Ägyptens als Sinnbild für orientalische Kultur; erschienen in der Reihe: Filmstudien 33, Remscheid 2005 (U. Verhoeven; abgeschlossen: Juli 2003).

2001: BRÖCKELMANN, Dirk, Die Abydosfahrt in den altägyptischen Privatgräbern. Eine ikonographische Untersuchung ihrer Darstellung bis zum Ende der 18. Dynastie (R. Gundlach; abgeschlossen: Dez. 2001); Pflichtexemplare eingereicht Okt. 2008; in Druckvorbereitung für Monumenta Aegyptiaca.

2000: ROCHHOLZ, Matthias, Schöpfung, Feindvernichtung, Regeneration. Untersuchung zum Symbolgehalt der machtgeladenen Zahl 7 im alten Ägypten (R. Gundlach; abgeschlossen: Nov. 2000); erschienen in der Reihe: ÄUAT 56, Wiesbaden 2002.

1999: KLUG, Andrea, Königliche Stelen in der Zeit von Ahmose bis Amenophis III  (R. Gundlach; abgeschlossen: Jan. 1999); erschienen in der Reihe: Monumenta Aegyptiaca VIII, Brüssel 2002.

1998: KÖTHEN-WELPOT, Sabine, Theogonie und Genealogie im Pantheon der Pyramidentexte (R. Gundlach/abgeschlossen: Dez. 1998); erschienen in der Reihe: Habelts Dissertationsdrucke, Reihe Ägyptologie 6, Bonn 2003.

1998: THIEM, Andrea-Christina, Speos von Gebel es-Silsileh. Analyse der architektonischen und ikonographischen Konzeption im Rahmen des politischen und legitimatorischen Programmes der Nachamarnazeit (R. Gundlach/abgeschlossen: Dez 1998); erschienen in der Reihe: ÄUAT 47/1-2, Wiesbaden 2000.

1998: ROTH, Silke, Die Königsmütter des Alten Ägypten von der Frühzeit bis zum Ende der 12. Dynastie; (R. Gundlach/abgeschlossen: Jan. 1998);erschienen in der Reihe: ÄUAT 46, Wiesbaden 2001.

1997: VOGEL, Carola, Ägyptische Festungen und Garnisonen bis zum Ende des Mittleren Reiches; erschienen in der Reihe: HÄB 46, Hildesheim 2004 (R. Gundlach; abgeschlossen: Dez. 1997); erschienen in der Reihe: HÄB 46, Hildesheim 2004.

1997: HIRSCH, Eileen, Kultpolitik und Tempelbauprogramme der 12. Dynastie: Untersuchungen zu den Göttertempeln im Alten Ägypten (R. Gundlach; abgeschlossen: Juli 1997); erschienen in der Reihe: Achet – Schriften zur Ägyptologie A 3, Berlin 2004.

1995: REICHE, Christina, Ein hymnischer Text in den Gräbern des Hwy3, Ich-ms und Mry-Rc in El-Amarna. Text und Textsorte, Textanalyse und Textinterpretation – ein „soziokommunikativer“ Ansatz (R. Gundlach; abgeschlossen: Dez. 1995); erschienen in der Reihe: GOF IV/35, Wiesbaden 1998.

1994: STOCKFISCH, Dagmar, Untersuchungen zum Totenkult des ägyptischen Königs im Alten Reich. Die Dekoration der königlichen Totenkultanlagen, 2 Bde. (R. Gundlach; abgeschlossen: Dez. 1994); erschienen: Hamburg 2003.

1990: HARTMANN, Hartwig, Necheb und Nechbet. Untersuchungen zur Geschichte des Kultortes Elkab; (5 microfiches) (R. Gundlach; abgeschlossen: Febr. 1990); erschienen in der Reihe: Deutsche Hochschulschriften 822, Hänsel-Hohenhausen 1993.

1989: SCHADE-BUSCH, Mechthild, Zur Königsideologie Amenophis‘ III. Analyse der Phraseologie historischer Texte der Voramarnazeit (R. Gundlach; abgeschlossen: Dez. 1989); erschienen in der Reihe: HÄB 35, Hildesheim 1992.

ZAUZICH, Karl-Theodor, Die ägyptische Schreibertradition in Aufbau, Sprache und Schrift der demotischen Kaufverträge aus ptolemäischer Zeit; erschienen in der Reihe: Ägyptologische Abhandlungen 19, Wiesbaden 1968.

RUDNITZKY, Günther, Die Aussage über das „Auge des Horus“. Eine altägyptische Art geistiger Äußerung nach dem Zeugnis des Alten Reiches; erschienen in der Reihe: Analacta Aegyptiaca 5, Kopenhagen 1956.

Ägyptologische Masterthemen

  • Laufende Masterverfahren

Lange, Stefan, Schriftzeichengestaltung als Ausdruck von Wertschätzung? – Eine paläographische Studie auf Basis von Dokumenten des Nekropolenschreibers Thutmose aus der 20. Dynastie (Betreuung: K. van der Moezel)

  • Abgeschlossene Masterverfahren

2025: IVANOV, Lara, Die Vorlagentradition der Szenen des Schattens im 2. Jt. v. Chr. aus Theben-West: Eine vergleichende Untersuchung der Darstellungen und Texte auf Grabwänden und Totenbuchpapyri (2025/K. Gabler)

2025: LANGWIESER, Sandra, Die Besitzer monochromer Gräber in Deir el-Medina: Diskussion ihrer Stilentscheidung mit Einbeziehung einer prosopographischen Untersuchung ihrer Gemeinsamkeiten (2025/K. Gabler)

2022: SIESENOP, Pascal, Die « nécropole des grands prêtres d’Héliopolis » des späten 3. Jahrtausends – Untersuchungen anhand der Grabungsbefunde des Jahres 1916 (Juli 2022/U. Verhoeven)

2022: STERN, Svenja, Untersuchungen zu den Gefäßzeichen im Papyrus Ebers (März 2022/T. Pommerening)

2022: SHAKER, Mostafa, Die ägyptischen Pyramiden in Schriftzeugnissen von Muslimen in der Zeit von 642 bis 1517 n. Chr. (März 2022/U. Verhoeven)

2020: BREIL, Leonie, Die Isched-Baum-Szenen in Tempeln der 18.-23. Dynastie: Eine Typologie der Text- und Bildelemente (August 2020/T. Pommerening)

2019: STEINHARDT, Isabel, Rekonstruktion eines prosopographischen Profils in Dahschur während des Mittleren Reiches anhand der Funde aus dem Taltempel der Knickpyramide (Oktober 2019/U. Verhoeven)

2019: MARHÖFER, Rebecca, Untersuchungen zum Totenbuch-Papyrus BM EA 74125 im Umfeld der textlichen und paläographischen Parallelen im Zeitraum 1700-1500 v. Chr. (November 2019/U. Verhoeven)

2019: ZOGBAUM, Peggy, Der Löwe in den Oasen Ägyptens. Eine Untersuchung zur Ikonographie von Löwendarstellungen und ihrem Kontext anhand ausgewählter Quellen (August 2019/D. Budde)

2019: KRAUS, Tabitha, Untersuchungen zur Zeichenkategorie [VÖGEL] im Hieratischen anhand der Papyri Berlin P. 3022-5 im synchronen und diachronen Vergleich (Mai 2019/U. Verhoeven); teilweise publ.: Standardisierung und Variation: eine Analyse zur Graphetik der Zeichenkategorie [VOGEL] in den hieratischen Papyri Berlin P. 3022–5 (Hieratic Studies Online 3), Mainz 2022.

2019: GARZÓN RODRIGUEZ, Judit: Der Sarg Ramses‘ II. – Eine archäologische, philologische und kulturgeschichtliche Betrachtung (April 2019/T. Pommerening)

2019: KNEBEL, Jessica, Das Wortfeld [Feuer] im Alten Ägypten. Untersuchung zu ausgewählten Lexemen bis zum Anfang des Neuen Reiches (März 2019/U. Verhoeven)

2017: PABST, Rebekka, Untersuchungen zur Konzeptionalisierung von Fleisch (jwf) im Alten Ägypten (Juli 2017/T. Pommerening)

2015: JACOBY, Dana, Zur Identität des sogenannten Sonnenvolkes (hnmm.t) (Dezember 2015/T. Pommerening)

2014: JESKE, Ann-Kathrin, Der spätbronzezeitliche (LB II) Torkomplex auf dem Tel Yafo. Rekonstruktion auf der Basis einer Typologie altägyptischer Tore (September 2014/T. Pommerening)
Publiziert als: Jeske, Ann-Kathrin, Tortypologie befestigter Anlagen – Erarbeitung anhand altägyptischer Tore des Mittleren bis Neuen Reiches, in: Ägypten und Levante 28, 2018, 235-257.

Ägyptologische Bachelorthemen

  • Laufende Bachelorverfahren

Seiwert, Lucia, Die journalistische Aufbereitung der jüngeren Rückgabeforderungen um die Büste der Nofretete (Betreuung: M. Zöller-Engelhardt)

  • Abgeschlossene Bachelorverfahren

2026: DRUSENHEIMER, Laura, Eine Analyse der ägyptischen Motive der Beuroner Schule anhand von Beispielen in der Abteikirche St. Hildegard in Rüdesheim (2026/K. Gabler)

2025: KOCH, Denise Nicole, Sprachwandel und Hieratisch in ausgewählten Briefen des Mittleren Reiches. Eine Analyse des Einflusses von Sprachwandelphänomenen auf das hieratische Schriftbild am Beispiel des definiten Artikels in den Heqanacht Briefen und den Semna Despatches (2025/M. Zöller-Engelhardt)

2025: TOTZKE, Ricarda, Die sogenannte „Anubis“-Darstellung in der Grabkapelle von TT217. Eine vergleichende, ikonographische Untersuchung der zweidimensionalen Darstellung des Gottes Anubis in königlichen und privaten Gräbern der 19. Dynastie in Theben-West (Juni 2025/K. Gabler)

2025: FORRER, Lisanne Alessia, Semantische Klassifikation im Alten Ägypten. Eine Analyse des Schweinedeterminativs (E12) (März 2025/K. Gabler)

2024: DURAN NAVARRO, D., Children of the Moon: Family Names of the Ahmosids and the Development of Personal Names with the Element ‚Iah‘ (August 2024/M. Zöller-Engelhardt)

2022: LANGWIESER, Sandra, Die sog. „Bes-Pantheos“-Statuette RPM 49. Analyse und Interpretation (September 2022/M. Zöller-Engelhardt)

2022: IVANOV, Lara Isabelle, Die sogenannte schwarze Sonne in Darstellungen privater Gräber im Neuen Reich in Theben – Betrachtungen zu Ikonographie und Kontext (Juli 2022/S. Gerhards)

2021: GABELMANN-KREUTZ, Heinrich, Fische als Schmuckmotiv im Mittleren Reich (Oktober 2021/U. Verhoeven)

2021: ÖZTÜRK, Mahsa, Das „Ledermenit“ REM L 051/0350. Betrachtungen zu Ikonographie, Inschrift und Bedeutung (September 2021/M. Zöller-Engelhardt)

2020: NÄTHER, Judith Viviane, Zur Symbolik und Bedeutung des Pektorals Kairo JE 61884 (April 2020/A. Ilin-Tomich)

2019: WINDRICH, Julia, Die sitzende Kindgott-Bronze RPM Hildesheim 29 (jetzt REM Mannheim): Ikonographische Elemente, Parallelen und Bedeutung (Dezember 2019/U. Verhoeven)

2019: STERN, Svenja, Neuedition und Diskussion der Stele ÄM 7294 (November 2019/T. Pommerening)

2019: NOLANDT, Lena, Konstruktionstechnische und typologische Aspekte des Uschebti-Kastens des Amenemope aus den Reiss-Engelhorn-Museen (Leihgabe des RPM Hildesheim 5418) (September 2019/M. Zöller-Engelhardt)

2019: SIESENOP, Pascal, Der Anbau im Norden der Mastaba S 3505: Eine Totenkultanlage? (August 2019/T. Pommerening)

2019: SINAN, Lea, Die sogenannten Spitzmaussärge aus den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim – Versuch einer Rekontextualisierung (August 2019/T. Pommerening)

2018: EL HARROUDI, Nadine, Der spätägyptische Bronzespiegel BM 51067 im Kontext einer ikonographischen und philologischen Analyse (März 2018/T. Pommerening)

2017: KLEMM, Lisa, Typologische und funktionale Aspekte von sog. „Seelenhäusern“ am Beispiel von REM Nr. 2.643 (Oktober 2017/M. Zöller-Engelhardt)

2017: KOPF, Pauline, Drei Neujahrsflaschen aus dem RPM Hildesheim (Inv.Nr. 6414, 227, 293) (März 2017/S. Sandri)

2016: STEINHARDT, Isabel, Die altägyptische Statuette Hildesheim RPM 5521: Aspekte der Fasstrommel und ihrer Musiker im 2. Jt. v. Chr. (Juli 2016/U. Verhoeven)

2016: ZOGBAUM, Peggy, Das dekorierte Straußenei-Gefäß JE 98774. Eine Betrachtung im Kontext von Straußenei-Funden des nordafrikanischen, vorderasiatischen und mediterranen Raumes (April 2016/T. Pommerening)

2016: PAULY, Vanessa, Die Statuette Berlin ÄM 17021 – Eine Konzeption der Wissensvermittlung auf drei Ebenen (April 2016/M. Zöller-Engelhardt)

2016: KNEBEL, Jessica, Neith und die Krokodile (März 2016/S. Sandri)

2015: KRAUS, Tabitha, Kein Canide: Ausgewählte Aspekte zu selten belegten Darstellungsweisen des Anubis (November 2015/S. Sandri)

2015: MARHÖFER, Rebecca, Zur Statuette des Kronprinzen Thutmosis auf der Totenbahre (Berlin, VÄGM 1997/117) (November 2015/T. Pommerening)

2015: RHODE, Christian, Die Stele Berlin ÄM 1638 – ein typisches Beispiel für eine Privatstele aus der Zeit Thutmosis‘ III.? (November 2015/T. Pommerening)

2015: GLOWINSKI, Victoria, Wer war Semenchkare? Eine Diskussion ausgewählter ägyptischer Belege zur möglichen Identifikation mit Nofretete (September 2015/M. Zöller-Engelhardt)

2015: GROH, Jasmin, Das Bes-Gefäß ÄM 22620 – Ikonographie, Klassifizierung und möglicher Gebrauch (Februar 2015/T. Pommerening)

2014: NEU, Olga, Armschutz Thutmosis‘ IV. (ÄM 21685) – Untersuchungen zur Ikonographie und Funktion (September 2014/T. Pommerening)

2014: BUCHHOLZ-STOMPE, Karin, Die Stele des Wennechu [Berlin, ÄM 31291] (Juli 2014/T. Pommerening)

2014: PABST, Rebekka, Das Attentat auf Amenemhet I. (April 2014/T. Pommerening)

2013: JACOBY, Dana, Die Stele des Sehetepibre-Anch (Leiden, AP21) (August 2013/T. Pommerening)

2013: SIGINC, Huriye, Der Istanbuler „Theodosius Obelisk“ aus ägyptologischer Sicht (August 2013/T. Pommerening)

2012: BREIL, Leonie, Das Grab des Hesire in der ägyptologischen Forschungsgeschichte (Dezember 2012/T. Pommerening)

Bibliothek

Seit dem 1. November 2025 ist die Verwaltung der Bereichsbibliothek Ägyptologie an die Zentralbibliothek übergegangen. Der Bestand ist über den Online-Katalog der UB Mainz abzufragen. Die ägyptologische Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek. Möglichkeiten zur digitalen Recherche, zum Scannen und Kopieren sind vor Ort vorhanden.

Bis Ende 2025 ist die ägyptologische Bibliothek von Dr. Monika Zöller-Engelhardt (AB Ägyptologie) verwaltet worden, die weiterhin als Ansprechpartnerin für fachbezogene Fragen zur Verfügung steht. Kontakt: zoellem@uni-mainz.de

Kernöffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 10:00–18:00 Uhr

Standort: Hegelstraße 59, 55122 Mainz, 1. OG, rechts

Der Diatheksbestand der Ägyptologie wurde größtenteils digitalisiert und ist für Universitätsangehörige und Gastwissenschaftler*innen über die Bilddatenbank abzurufen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Monika Zöller-Engelhardt: zoellem@uni-mainz.de

Ressourcen

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Studienberatung und Anfragen über:

instaegypt@uni-mainz.de

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