• Antike Architektur und Bauforschung
  • Urbanistik
  • Republikanisches und frühkaiserzeitliches Rom
  • Römisches Nordafrika
  • seit Juli 2023
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Klassische Archäologie der JGU Mainz (Elternzeitvertretung)
  • Juli 2019 – Juni 2023
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 1391 „Andere Ästhetik“ im Teilprojekt A02 „,Andere‘ Ästhetik antiker Wirtschaftsarchitektur in der späten Republik und frühen Kaiserzeit“
  • Mai – Juni 2019
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen
  • 2013–2019
    Teilnahme an der Ausgrabung in Pantelleria
  • 2017–2018
    Teilnahme an der Ausgrabung „Meninx Archaeological Project“ und am Projekt „Studien zu antiker Architektur und Skulptur auf Djerba“ in Meninx, Djerba/Tunesien
  • 2017
    Teilnahme am Archäometrieprojekt „Tuebingen Mortar Dating Project: Innovative dating methodologies for ancient lime mortars“ in Solunt
  • Okt. 2012 – April 2019
    Studium der Klassischen Archäologie und der Kunstgeschichte an der Universität Tübingen und der LMU München
  • 1993 Geboren in Berlin

  • 2017–2019
    Deutschlandstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
  • 2018
    Teilstipendium der VolkswagenStiftung im Rahmen des PONS-Austauschprogrammes

Das Projekt im Arbeitsbereich 1 widmet sich den Wirtschaftsräumen Roms in der späten Republik und frühen Kaiserzeit. Durch Faktoren wie eine große Bevölkerung, Wohlstand breiterer Schichten und überregionale Verfügbarkeit von Gütern in einem dichten urbanen Raum war Rom höchstwahrscheinlich antreibend in der Entwicklung neuer Typen von Wirtschaftsarchitektur und deren gezielter ästhetischer Ausgestaltung. Dabei versteht das Projekt nicht nur die Gebäude selbst sowie bspw. ihre Bauteile, Materialien und Inszenierungen im Stadtraum als ästhetische Reflexionsfiguren, sondern auch literarische Texte, Inschriften und Münzen. Während die Befundlage überlieferter Bauten der späten Republik vergleichsweise schlecht ist, verdichten sich die Zeugnisse in augusteischer Zeit, sodass Fragen nach den entwickelten Ornamentformen, Materialvorlieben etc. an diesen Beispielen untersucht werden können. Die einzigartige Quellenlage literarischer Texte ermöglicht es für Rom, Hintergründen bei der Entwicklung, Errichtung und Rezeption der Bauten wie etwa wirtschaftlichen und politischen Intentionen oder der Konstituierung gesellschaftlicher Ordnungen nachzugehen.

  • Doktorand*innen-Workshop „Urbane Ästhetik. Gestaltungsstrategien im öffentlichen Raum“ an der JGU Mainz, 10.-11.11.2022, organisiert von A. S. Ruhland und L. Stoeßel
  • L. Stoeßel, Schnitt 6 – Die Forumsbasilika, in: S. Ritter – S. Ben Tahar (Hrsg.), Studies on the urban history of Meninx (Jerba). The Meninx Archaeological Project 2015–2019, AF 43 (Wiesbaden 2022) 116–126
  • C. Arndt – L. Stoeßel – L. Gabler – M. Aoudi, Trench 4 – Early Punic Occupation and Roman Forum, in: S. Ritter – S. Ben Tahar (Hrsg.), Studies on the urban history of Meninx (Jerba). The Meninx Archaeological Project 2015–2019, AF 43 (Wiesbaden 2022) 93–104
  • L. Stoeßel, Adaption and Autonomy in the Architecture of Roman North Africa. The Basilica of Meninx, a Case Study, in: A. Dell’Acqua – O. Peleg-Barkat (eds.), The Basilica in Roman Palestine. Adoption and Adaption Processes, in Light of Comparanda in Italy and North Africa (Rom 2021) 135–158
  • F. Schön – St. Cespa – K. Riehle – H. Töpfer – Th. Schäfer in collaborazione con A Galeano – R. Henzel – V. Klein – Th. Lappi – J. Lefken – C. Rizzo – L. Stoeßel – M. Ziegert, Il sistema difensivo dell’Acropoli di Cossyra: nuove ricerche e primi risultati, in: S. De Vincenzo (Hrsg.), Le cinte murarie antiche della Sicilia occidentale. Atti del Convegno internazionale (Erice, 29–30 Marzo 2019, Analysis Archaeologica. An International Journal of Western Mediterranean Archaeology 5, 2019 (Rom 2020) 55–80