Die seit 2012 veranstalteten und von Prof. Dr. Christine Walde ins Leben gerufenen Thementage sind dem Konzept des forschenden Lernens verpflichtet, das die Eigenverantwortlichkeit der Studierenden fördert. Sie sind integraler Bestandteil des jeweiligen Haupt– und Proseminars, die auf verschiedenen Wissens-Stufen das gleiche Thema behandeln. Am Thementag selbst referieren die Studierenden öffentlich in wissenschaftlichen Vorträgen über Einzelaspekte des Rahmenthemas und unterrichten neben dem allgemeinen Publikum das Proseminar. Die Vorbereitung der Vorträge erfolgt teils im Plenum, teils in Gruppenarbeit, immer begleitet vom Mentoring durch die Dozenten. Hierbei kommen alle Phasen eines Fachvortrags von der Themenfindung und Forschung, dem Stil wissenschaftlichen Schreibens bis zum Vortrag selbst (Stimmbildung, Haltung, Medien) in den Blick. Für die Studierenden ist der Thementag die Gelegenheit, den Angehörigen, Freunden und Kommilitonen sowie einer weiteren Öffentlichkeit ihre erste eigene wissenschaftliche Arbeit vorzustellen.

Am Samstag, dem 24. Januar 2026, findet der vierzehnte Thementag der Mainzer Klassischen Philologie statt. Er wird organisiert vom lateinischen Hauptseminar (WS 25/26) und von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde, Dr. Patrick Schollmeyer, Dr. des. Matthias Heinemann und Gabryel Greco, M. Ed. und widmet sich der Stadt Rom als Ort der Diversität, in der verschiedene Lebensformen, Kulturen und Religionen aufeinandertreffen.
Der Thementag richtet sich nicht nur an Studierende und SchülerInnen, sondern steht allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen wollen.
Los geht es ab 9:30 Uhr im Philosophicum P10 und digital im Web (Zugangsmodalitäten werden noch bekanntgegeben). Das Programm finden Sie hier. Um die Zugangsdaten zu erhalten, melden Sie sich bitte bei Univ.-Prof. Dr. Christine Walde an.

Am Samstag, dem 25. Januar 2025, findet der dreizehnte Thementag der Mainzer Klassischen Philologie statt. Er wird organisiert vom lateinischen Hauptseminar (WS 24/25) und von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde, Dr. Patrick Schollmeyer, Dr. des. Matthias Heinemann und Gabryel Greco, M. Ed. und widmet sich dem Autor Sallust.
Der Thementag richtet sich nicht nur an Studierende und SchülerInnen, sondern steht allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen wollen.
Los geht es ab 9:30 Uhr im Philosophicum P10 und digital im Web (Zugangsmodalitäten werden noch bekanntgegeben). Das Programm finden Sie hier. Um die Zugangsdaten zu erhalten, melden Sie sich bitte bei Univ.-Prof. Dr. Christine Walde an.

Am Samstag, dem 20. Januar 2024, findet der zwölfte Thementag der Mainzer Klassischen Philologie statt. Er wird organisiert vom lateinischen Hauptseminar (WS 23/24) und von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde, Dr. Patrick Schollmeyer und Dr. des. Matthias Heinemann und widmet sich Rom als Stadt der memoria.
Der Thementag richtet sich nicht nur an Studierende und SchülerInnen, sondern steht allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen wollen.
Los geht es ab 9:30 Uhr im Philosophicum P10 und digital im Web (Zugangsmodalitäten werden noch bekanntgegeben). Das Programm finden Sie hier. Um die Zugangsdaten zu erhalten, melden Sie sich bitte bei Univ.-Prof. Dr. Christine Walde an.

Am Samstag, dem 21. Januar 2023, findet der elfteThementag der Mainzer Klassischen Philologie statt. Er wird organisiert vom lateinischen Hauptseminar (WS 22/23) und von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde, Dr. Patrick Schollmeyer und Matthias Heinemann (M.Ed.) und widmet sich Cicero aus vielen verschiedenen Perspektiven.
Der Thementag richtet sich nicht nur an Studierende und SchülerInnen, sondern steht allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen wollen.
Los geht es ab 9:15 Uhr wieder in Präsenz (Philosophicum, P10) und als Stream digital im Web (Zugangsmodalitäten werden kurz vor Beginn bekanntgegeben). Das Programm finden Sie hier. Um die Zugangsdaten zu erhalten, melden Sie sich bitte bei Univ.-Prof. Dr. Christine Walde an.

Am Samstag, dem 22. Januar 2022, findet der zehnte Thementag der Mainzer Klassischen Philologie statt. Er wird organisiert vom lateinischen Hauptseminar (WS 21/22) und von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde, Dr. Patrick Schollmeyer und Matthias Heinemann (M.Ed.) und widmet sich Roms Interaktion mit dem umliegenden Latium.
Der Thementag richtet sich nicht nur an Studierende und SchülerInnen, sondern steht allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen wollen.
Los geht es ab 9:30 Uhr digital im Web (Zugangsmodalitäten werden noch bekanntgegeben). Das Programm finden Sie hier. Um die Zugangsdaten zu erhalten, melden Sie sich bitte bei Univ.-Prof. Dr. Christine Walde an.

Am Samstag, dem 23.01.2021, findet der bereits neunte Thementag der Mainzer Klassischen Philologie statt. Wir nähern uns in diesem Jahr einer Persönlichkeit, die wahrscheinlich auch außerhalb unseres Faches die bekannteste Figur der Antike ist: Caesar.

Schon zu Lebzeiten hat er gleichzeitig fasziniert und polarisiert – entsprechend vielfältige Darstellungen Caesars sind nicht nur schon zu seinen Lebzeiten entstanden, sondern auch lange Zeit später. Wir wollen einen Blick werfen auf die verschiedenen Facetten, die der große Feldherr, Tyrann, Kulturbringer, Kriegsverbrecher, Reformator, (…) zu bieten hat.

Der Thementag wird gestaltet vom lateinischen Hauptseminar ‚Caesar und seine Rezeption‘ (WS 20/21) und von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde, Dr. Patrick Schollmeyer, Clara Brilke (M.Ed., Kiel) und Matthias Heinemann (M.Ed.). Er richtet sich nicht nur an Studierende und SchülerInnen, sondern steht allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen wollen.

Los geht es voraussichtlich ab 9:30 Uhr digital im Web (Zugangsmodalitäten werden noch bekanntgegeben). Das Programm finden Sie hier.

Am Samstag, dem 18.01.2020, findet der bereits achte Thementag der Mainzer Klassischen Philologie statt. Der diesjährige Thementag widmet sich einem Thema, von dem jede/-r eine individuelle Vorstellung hat: Umso schwieriger ist es, den Begriff ‚Alltag‘ wissenschaftlich zu definieren. Indem wir Routinen in den Vordergrund stellen, die einen Lebenstag einer jeden Römerin und eines jeden Römers strukturieren, vermeiden wir ideologische und subjektive Prägungen des Alltagsbegriffs.
Konkret widmen wir uns dem Stadtkörper des antiken Rom als einem vielfältigen Interaktionsraum unterschiedlichster sozialer Gruppen im Kontext alltäglicher Lebenshandlungen wie beispielsweise der Deckung des Wasser- und Lebensmittelbedarfs, der Körperpflege, des Schlafens und Ausruhens, der Ausübung unterschiedlicher beruflicher Tätigkeiten.

Der Thementag wird gestaltet vom lateinischen Hauptseminar und der Exkursionsgruppe ‚Der Alltag in Rom‘ (WS 19/20) und von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde, Dr. Patrick Schollmeyer, Matthias Heinemann (M.Ed.) und Adrian Weiß (M.Ed.). Er richtet sich nicht nur an Studierende und SchülerInnen, sondern steht allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen wollen.

Los geht es ab 9:30 Uhr im P 10 (Philosophicum). Das Programm finden Sie hier.

Am Samstag, den 19. Januar 2019, findet der bereits siebteThementag der Mainzer Klassischen Philologie statt. Der diesjährige Thementag widmet sich der Tragödie in Rom. Dieser in Forschung und Unterricht vernachlässigte Themenkomplex bietet mit den Tragödien Senecas elektrisierende Spannung bei tiefenpsychologischer Charakterzeichnungzeichnung und für uns heute nicht minder interessante Thematiken: Seneca thematisiert  insbesondere verschiedene Formen menschlicher Gewalt.
Der Thementag wird gestaltet vom lateinischen Hauptseminar Die Tragödie in Rom (WS18/19) unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde und Dr. Patrick Schollmeyer und unter Mitarbeit von Matthias Heinemann. Er richtet sich nicht nur an Studierende und Schüler, sondern steht allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen möchten.

Der Thementag findet ab 9 Uhr c.t. im P 204 (Philosophicum) statt. Ein detailliertes Programm steht hier zum Download bereit.

Am Samstag, den 20. Januar 2018, findet der bereits sechste Thementag der Mainzer Klassischen Philologie statt. Der diesjährige Thementag widmet sich Ovids Fasti und Rom als Stadt der Götter. Religion bestimmt in Rom den Lauf des Jahres, wie sie auch heute noch Einfluss auf unseren Kalender nimmt. Verschiedene Feste, Kulte und Kultstätten werden im Mittelpunkt stehen, Religion wird aber auch in ihrer Verbindung zur Politik betrachtet werden.
Der Thementag wird gestaltet vom lateinischen Hauptseminar Ovid und die Religion in Rom (WS17/18) unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde und Dr. Patrick Schollmeyer. Er richtet sich nicht nur an Studierende und Schüler, sondern steht allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen möchten.

Der Thementag findet ab 9 Uhr im P 10 (Philosophicum) statt. Ein detailliertes Programm steht hier zum Download bereit.

Am 21.01.2017 veranstalteten das Institut für Altertumswissenschaften und der Arbeitsbereich Klassische Philologie/Latinistik den 5. Kulturwissenschaftlichen Thementag: Flucht, Exil und Migration im antiken Rom. Er wurde gestaltet vom Hauptseminar „Flucht, Exil und Vertreibung in der römischen Antike“ (WS 2016/17) unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde und Dr. Patrick Schollmeyer.

Programm

Der diesjährige Thementag widmete sich den Orten städtischen Vergnügens im antiken Rom. Es sollten aber nicht nur die üblichen römischen Spielstätten wie Circus, Amphitheater und Theater untersucht, sondern darüber hinaus auch die Thermen sowie wichtige Prozessionswege (Triumphzug, kaiserliche Leichenfeiern, Einzug fremder Herrscher) in die Betrachtung miteinbezogen werden. Zudem wurde exemplarisch ein den zeitlichen Horizont erweiternder Fokus auf nachantike Epochen – insbesondere auf die Festkultur der Päpste und die öffentlichen Machtdemonstrationen der faschistischen Ära – gelegt.

Der Thementag wurde gestaltet vom lateinischen Hauptseminar Rom – Stadt der Spektakel (WS15/16) unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde und Dr. Patrick Schollmeyer. Er richtete sich nicht nur an Studierende und Schüler, sondern stand allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen konnten.

Der kulturwissenschaftliche Thementag „Senecas Briefe an Lucilius“ widmete sich dem römischen Philosophen und Nero-Erzieher Seneca. In der berühmten Briefsammlung, den Epistulae morales, geleitet dieser seinen Schüler Lucilius und auch uns auf eine literarische Reise zur philosophisch-ethischen Selbsterkenntnis und Selbstverbesserung.

Im Zentrum des Thementages standen neben den wichtigsten Lehrsätzen des Werkes vor allem Senecas Behandlung der Themen Alter, Zeitmanagement, alternative Lebenskonzepte, Bewegung im öffentlichen Raum und Nutzung von Medien und Technologien. Zudem wurde immer auch nach der fachdidaktischen Anwendung der behandelten Themen und der Anknüpfungsfähigkeit an aktuelle kulturwissenschaftliche Debatten und gesellschaftlich relevante Entwicklungen gefragt.

Der Thementag wurde gestaltet vom lateinischen Hauptseminar Seneca, Epistulae morales (WS 2014/15) unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde und Mitarbeit von Christian Stoffel. Er richtete sich nicht nur an Studierende und Schüler, sondern stand allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen konnten.

Ein detailliertes Programm des Thementages finden Sie hier.

Der Thementag Magie in Rom zeigte die dunkle Seite der römischen Antike, die uns hier noch fremder und gleichzeitig doch auch vertrauter erscheinen mag. Im heidnischen Rom war die Magie über Jahrhunderte eine weitverbreitete Form des Wissenserwerbs und der Existenzbewältigung, die den Menschen bei unerwarteten und unerträglichen Problemen Lösung und Abhilfe versprach. Die Vorträge beleuchteten die verschiedenen Einsatzbereiche der Magie, die nicht nur danach strebte, Gefühle und Gesundheit anderer Menschen zu manipulieren (Liebeszauber, Heilmagie, Verfluchungen), sondern sogar die Ordnung des Kosmos zu verändern (Wetterzauber).

Der Thementag wurde gestaltet vom lateinischen Hauptseminar „Magie in Rom“ des Wintersemesters 2013/14 (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Christine Walde und Mitarbeit von Andreas Lenz) und richtete sich nicht nur an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des laufenden Proseminars zur Magie, sondern stand auch allen Interessierten offen. Besonders Schüler und Schülerinnen konnten an diesem Tag einen Einblick in die Welt der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen.

Ein detailliertes Programm des Thementages finden Sie hier.

Am Samstag, den 26. Januar 2013, fand an der Johannes Gutenberg-Universität ein Thementag zu Petrons Satyrica statt, einem der schillerndsten und wirkmächtigsten Werke der römischen Antike. Petron entführt uns in eine schräge Welt, die uns trügerischen Aufschluss über das Alltagsleben der damaligen Zeit zu geben scheint, in eine Welt der schwelgerischen Gastmähler und anderer kulinarischer Highlights, wo machtvolle Frauen und todesverfallene Männer jedes Rollenstereotyp über den Haufen werfen.

Der Thementag wurde gestaltet vom lateinischen Hauptseminar Petron des Wintersemesters 2012/13 (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Christine Walde) und richtete sich nicht nur an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des laufenden Proseminars zu Petron, sondern stand auch allen Interessierten offen. Besonders Schüler und Schülerinnen konnten an diesem Tag einen Einblick in die Welt der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen.

Traditionell wird am Thementag das Pretium Petronianum für den besten zum Rahmenthema und im Kontext des Proseminars verfassten lateinischen Text verliehen. Neben der aktiven Sprachkompetenz bietet die Abfassung des Textes die Möglichkeit, in die römische Kultur experimentalphilologisch einzutauchen und diese in der eigenen Imagination zum Leben zu erwecken. Zur Qualitätssicherung gehören der Jury immer auch externe Kolleginnen und Kollegen an.

Auch dieses Jahr wird im Rahmen des Thementages „Roma Varia – Diversität im Antiken Rom“ am 24. Januar 2026 wieder das Pretium Petronianum für das Verfassen eines herausragenden lateinischen Textes verliehen. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Aufgabenstellung:
Umfang: Mindestumfang von mindestens 20 Teubner-Zeilen (= in Prosa: 160 Wörter).
Zur Wahl stehen die folgenden drei Themen:

Thema 1: Ein kürzlich Freigelassener/eine kürzlich Freigelassene schreibt dem ehemaligen Herrn/der ehemaligen Herrin oder jemand anderem (usw.) einen Brief über seine/ihre Situation und ihre Erlebnisse.

Thema 2: Eine Person aus Rom interviewt eine Person, die anderswoher stammt (Griechenland, Syrien, Germanien, Gallien, …) und gerade erst in Rom angekommen ist.

Thema 3: Aus dem Leben einer Person, die verschiedene Merkmale vereint. Arm/reich, krank/gesund/behindert, m/f/d, Altersstufen, soziale Position, Herkunft, Aussehen, Zivilstand, Religion, Alphabetismus/Analphabetismus usw. Perspektive und Genre frei wählbar.

Die Perspektive und Situation der jeweiligen Themenstellung können und sollen individuell gewählt und gestaltet werden.
Abgabe: elektronisch an gagreco@uni-mainz.de bis spätestens zum 17. Januar 2026. Gruppenarbeit ist bei entsprechender Erhöhung des Umfangs möglich (bis zu 3 Personen). Die Auswahl erfolgt durch eine mehrköpfige Jury (Universitäten Mainz und Trier). Die siegreichen Texte werden – wie immer – mit Urkunden und Sachpreisen prämiert.

Auch dieses Jahr wird im Rahmen des Thementages „Sallust – Ein Mann mit Geschichte(n)“ am 25. Januar 2025 wieder das Pretium Petronianum für das Verfassen eines herausragenden lateinischen Textes verliehen. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Aufgabenstellung:
Umfang: Mindestumfang von mindestens 20 Teubner-Zeilen (= in Prosa: 160 Wörter).
Zur Wahl stehen die folgenden drei Themen:

Thema 1.Sallust trifft (Cicero? Terentia? Anachronistischerweise Caesar oder Catilina?…?) in den horti Sallustiani

Thema 2.Sallust interviewt einen Nachfahren eines Veteranen des Jugurthinischen Krieges/die Schwester eines Catilinariers

Thema 3.Jemand findet ein Historienfragment und schreibt weiter

Die Perspektive und Situation der jeweiligen Themenstellung können und sollen individuell gewählt und gestaltet werden.
Abgabe: elektronisch an ambuehl@uni-mainz.de bis spätestens zum 18. Januar 2025. Gruppenarbeit ist bei entsprechender Erhöhung des Umfangs möglich (bis zu 3 Personen). Die Auswahl erfolgt durch eine mehrköpfige Jury (Universitäten Mainz und Trier). Die siegreichen Texte werden – wie immer – mit Urkunden und Sachpreisen prämiert.

Wir gratulieren den Sieger:innen des Pretium Petronianum XIII!

Auszeichnung für eine besondere, die Erwartungen übersteigende Leistung:

Robert Dückershoff

geteilter 1. Platz:

Jens Hatzfeld

Felix Kraft

Clemens Laut

Auch dieses Jahr wird im Rahmen des Thementages „Rom als Stadt der memoria“ am 20. Januar 2024 wieder das Pretium Petronianum für das Verfassen eines herausragenden lateinischen Textes verliehen. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!
Aufgabenstellung:
Umfang: Mindestumfang von mindestens 20 Teubner-Zeilen (= in Prosa: 160 Wörter).
Zur Wahl stehen die folgenden drei Themen:
Thema 1: Eine beliebige Person von beliebiger Epoche und Herkunft erinnert sich an Rom (oder kann sich nicht mehr so richtig daran erinnern)
Thema 2: Mnemosyne und die Musen: Eine schwierige Familie
Thema 3: Nero schreibt seine Res Gestae/Memoiren…
Die Perspektive und Situation der jeweiligen Themenstellung können und sollen individuell gewählt und gestaltet werden.
Abgabe: elektronisch an ambuehl@uni-mainz.de bis spätestens zum 15. Januar 2024. Gruppenarbeit ist bei entsprechender Erhöhung des Umfangs möglich (bis zu 3 Personen). Die Auswahl erfolgt durch eine mehrköpfige Jury (Universitäten Mainz und Trier). Die siegreichen Texte werden – wie immer – mit Urkunden und Sachpreisen prämiert.

Wir gratulieren den Sieger:innen des Pretium Petronianum XII:

1. Platz: Robert Dückershoff

2. Platz: Thorsten Orthen

Auch dieses Jahr wird im Rahmen des Thementages „Cicero: ein zeitloser Zeitzeuge“ am 21. Januar 2023 wieder das Pretium Petronianum nun schon zum elften Mal für einen herausragenden, selbst verfassten Text auf Latein verliehen. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!
Aufgabenstellung:
Umfang: Mindestumfang von mindestens 20 Teubner-Zeilen (= in Prosa: 160 Wörter).
Zur Wahl stehen die folgenden drei Themen:
Thema 1: Ein Briefwechsel zwischen Cicero und seinem Sohn
Thema 2: Fanpost/Hatemail an Cicero
Thema 3: Ciceros täglich Brot (oder auch nicht): Alltägliche oder herausragende Situationen aus seinem Leben
Die Perspektive und Situation der jeweiligen Themenstellung können und sollen individuell gewählt und gestaltet werden.
Abgabe: elektronisch an waldec@uni-mainz.de oder heinemam@uni-mainz.de bis spätestens zum 15. Januar 2023. Gruppenarbeit ist bei entsprechender Erhöhung des Umfangs möglich (bis zu 3 Personen). Die Auswahl erfolgt durch eine mehrköpfige Jury. Die siegreichen Texte werden – wie immer – mit Urkunden und Sachpreisen prämiert.

Wir gratulieren den Sieger:innen des Pretium Petronianum XI:

(geteilter) 1. Platz:

Salvatore Cavallo & Elisa Paff

Robert Dückershoff

Laura Mareczek

Auch dieses Jahr wird im Rahmen des Jubiläums-Thementages „Rom und Latium: Kein Zentrum ohne Peripherie“ am 22. Januar 2022 wieder das Pretium Petronianum nun schon zum zehnten Mal für das Verfassen eines herausragenden lateinischen Textes verliehen. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!
Aufgabenstellung:
Umfang: Mindestumfang von mindestens 20 Teubner-Zeilen (= in Prosa: 160 Wörter).
Zur Wahl stehen die folgenden drei Themen:
Thema 1: Nero flaniert in seiner domus aurea
Thema 2: Tibur superbum: Tivoli und seine vielen Sehenswürdigkeiten
Thema 3: Kein Zentrum ohne Peripherie: Der Austausch zwischen Latium und Rom
Die Perspektive und Situation der jeweiligen Themenstellung können und sollen individuell gewählt und gestaltet werden.
Abgabe: elektronisch an waldec@uni-mainz.de oder heinemam@uni-mainz.de bis spätestens zum 15. Januar 2022. Gruppenarbeit ist bei entsprechender Erhöhung des Umfangs möglich (bis zu 3 Personen). Die Auswahl erfolgt durch eine mehrköpfige Jury (Universitäten Mainz und Trier). Die siegreichen Texte werden – wie immer – mit Urkunden und Sachpreisen prämiert.

Wir gratulieren den Sieger:innen des Pretium Petronianum X:

1. Platz: Benjamin Stumm

(geteilter) 2. Platz: Annika Vivien Schwarz / Gabryel Greco, Florian Spamer

3. Platz: Sebastian Stahlhofen

Sonderpreis für moderne, praktische Latinität: Sophie Freudenberg

Auch dieses Jahr wird im Rahmen des Thementages „Caesar und seine Rezeption“ am 23. Januar 2021 wieder das Pretium Petronianum nun schon zum neunten Mal für das Verfassen eines herausragenden lateinischen Textes verliehen. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Aufgabenstellung:

Umfang: Mindestumfang von mindestens 20 Teubner-Zeilen (= in Prosa: 160 Wörter).
Zur Wahl stehen die folgenden drei Themen:
Thema 1: Der Papyrus des Caesar: Ein bisher unveröffentlichtes (oder sogar unterschlagenes?) Kapitel des Bellum Gallicum (oder für Hartgesottene: des Bellum Civile) taucht auf.
Thema 2: Cleopatra und Caesar
Thema 3: Caesar heute: Wo man ihn nicht alles trifft…

Die Perspektive und Situation der jeweiligen Themenstellung können und sollen individuell gewählt und gestaltet werden.

Abgabe: elektronisch an waldec@uni-mainz.de oder heinemam@uni-mainz.de bis spätestens zum 20. Januar 2021. Gruppenarbeit ist bei entsprechender Erhöhung des Umfangs möglich (bis zu 3 Personen). Die Auswahl erfolgt durch eine mehrköpfige Jury (Universitäten Kiel, Mainz, Trier und Wien). Die siegreichen Texte werden – wie immer – mit Urkunden und Sachpreisen prämiert.

Wir gratulieren den Sieger:innen des Pretium Petronianum IX:

(geteilter) 1. Platz: Bertold Carl Ammer / Jonas Mach, Achim Rohweder, Livia Scheffler

(geteilter) 3. Platz: Robert Brand / Sebastian Stahlhofen

Auch dieses Jahr wird im Rahmen des Thementages „Alltag in Rom: Leben in der Hauptstadt des Imperiums“ am 18. Januar 2020 wieder das Pretium Petronianum nun schon zum achten Mal für das Verfassen eines herausragenden lateinischen Textes verliehen.
Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!
Aufgabenstellung:
Umfang: Mindestumfang von mindestens 20 Teubner-Zeilen
(= in Prosa: 160 Wörter).
Zur Wahl stehen die folgenden drei Themen:
Thema 1: Die Versorgunssituation in Rom: organisiertes Chaos…
Thema 2: Alltagskommunikation: Cicero schreibt (oder erhält) einen Brief.
Thema 3: Vita cottidiana: Der Alltag einer Bewohnerin/eines Bewohners Roms
Die Perspektive und Situation der jeweiligen Themenstellung können und sollen individuell gewählt und gestaltet werden.
Abgabe: elektronisch an waldec@uni-mainz.de oder heinemam@uni-mainz.de bis spätestens zum 15. Januar 2020. Gruppenarbeit ist bei entsprechender Erhöhung des Umfangs möglich (bis zu 3 Personen). Die Auswahl erfolgt durch eine mehrköpfige Jury (Universitäten Leipzig, Mainz und Trier). Die siegreichen Texte werden – wie immer – mit Urkunden und Sachpreisen prämiert.

SiegerInnen des Pretium Petronianum VIII:

(geteilter) 1. Platz: Matthias Czepluch und Katharina Oppelland / Jonas Mach, Achim Rohweder und Livia Scheffler
(geteilter) 3. Platz: Monica Gebele / Lisa Hammes

Auch dieses Jahr wird im Rahmen des Thementages „Mord(s)geschichten – Die Tragödie in Rom“ am 19. Januar 2019 wieder das Pretium Petronianum nun schon zum siebten Mal für das Verfassen eines herausragenden lateinischen Textes verliehen.
Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!
Aufgabenstellung:
Umfang: Mindestumfang von mindestens 20 Teubner-Zeilen (= in Prosa: 160 Wörter).
Zur Wahl stehen die folgenden drei Themen:
Thema 1: Octavia trifft Poppaea Sabina auf der Straße…
Thema 2: Ermittlungen am Tatort eines beliebigen Mythos der Seneca-Tragödien.
Thema 3: In Rom wird eine Tragödie aufgeführt…
Die Perspektive und Situation der jeweiligen Themenstellung können und sollen individuell gewählt und gestaltet werden.
Abgabe: elektronisch an waldec@uni-mainz.de oder heinemam@uni-mainz.de bis spätestens zum 13. Januar 2019. Gruppenarbeit ist bei entsprechender Erhöhung des Umfangs möglich (bis zu 3 Personen). Die Auswahl erfolgt durch eine mehrköpfige Jury (Universität Mainz und Trier). Die siegreichen Texte werden – wie immer – mit Urkunden und Sachpreisen prämiert.

SiegerInnen des Pretium Petronianum VII:

1. Platz: Robert Brandt

2. Platz: Dario Harnisch

3. Platz: Merima Catovic und Aline Wernersbach

Sonderpreis der Jury: Moritz Klaiber

Auch dieses Jahr wird im Rahmen des Thementages „Ovids Fasti – Rom: Stadt der Götter“ am 20. Januar 2018 wieder das Pretium Petronianum nun schon zum sechsten Mal für das Verfassen eines herausragenden lateinischen Textes verliehen.

Aufgabenstellung:
Umfang: Mindestumfang von mindestens 20 Teubner-Zeilen.
Zur Wahl stehen diesmal drei Themen:
Thema 1: Ovid recherchiert für das dritte Buch der Fasti und …
Thema 2: Der Pontifex Augustus liest Ovids Fasti.
Thema 3: Es ist Mitte Februar: In Rom herrschen die Parentalia.

Die Siegerinnen und Sieger:

1. Preis: Sebastian-Klaus Kiener
2. Preis: Lisa Martin, Anna Peluso, Sara Singer
3. Preis: Jakob Zach
Nachwuchspreis: Regina Schneider

Auch in diesem Jahr wurde im Rahmen des Thementages nun schon zum fünften Mal das Pretium Petronianum für das Verfassen eines herausragenden lateinischen Textes verliehen.

Aufgabenstellung war die Abfassung eines Textes in lateinischer Sprache mit einem Umfang von mindestens 20 Teubner-Zeilen zu einem der drei Themen:

  • Die Ankunft eines Fremden in der Stadt Rom.
  • Ein Einheimischer schreibt über einen (oder eine) an seinem Ort Exilierten (Exilierte).
  • Die Reaktion des Augustus auf Ovids Tristia 2.

Die Gewinner:

1. Platz: Siegfried Alexander Benthien, Marie-Luise Reinhard
2. Platz: Florans Hazrati, Adrian Weiß
3. Platz: Clara Brilke, Amelie Lipkow, Ingrid Moder

Der Spezialpreis der Jury geht an Kai-Yanick Lissinna

Siegertexte des Pretium Petronianum Quintum

Der Thementag wurde traditionell mit Verleihung des Pretium Petronianum für den besten selbstverfassten lateinischen Text und einem römischen Aperitif abgerundet.

Die Aufgabenstellung für das Pretium Petronianum Quartum war die Darstellung mit einem Mindestumfang von mind. 20 Teubner-Zeilen

  • der Eröffnungsveranstaltung des Kolosseums im Anschluss an den liber spectaculorum Martials (Besuch, Nicht-Besuch, Freude, Ablehnung, sonstige Ereignisse) oder
  • des Triumphzugs Caesars oder eines anderen Triumphzugs (Augenzeugenschaft) oder
  • der Ankunft Cleopatras in Rom oder
  • eines Schauspiels aus der Perspektive eines Verurteilten oder eines Gladiators

Die Gewinner:

Preis der Jury für besondere Leistungen: Matthias Möllmann, Thorsten Müller, Ralf Leppla

1. Platz: Timm Goldenstein, Martin Mittag, Ingrid Moder, Carina Klose
2. Platz: Anna Dick, Selina Weißmantel
3. Platz: Kristin Breitsch
4. Platz: Moritz Klaiber

Traditionell wurde am Thementag auch das Pretium Petronianum vergeben, ein von der Mainzer Klassischen Philologie vergebener Preis für das Verfassen herausragender lateinischer Texte. In diesem dritten Jahr war die Aufgabenstellung die Abfassung mit einem Mindestumfang von 20 Teubner-Zeilen eines

  • Antwortschreibens von Helvia an ihren Sohn Seneca auf die an sie gerichtete Consolatio
  • oder eines Schreibens von Helvia an eine dritte Person über die Consolatio
  • oder eines Antwortbriefes des Lucilius auf einen Seneca-Brief eigener Wahl

Die Texte der Gewinner sind hier einsehbar:

1. Platz: Clara Brügner
2. Platz: Marie-Luise Reinhard
3. Platz: Kristin Breitsch
3. Platz: Adrian Weiß

Auch in diesem Jahr wurde wieder das Pretium Petronianum für den besten selbstverfassten lateinischen Text verliehen. Der Text soll eine Ergänzung oder Ausschmückung/Präzisierung eines der drei antiken Texte sein:
a) Seneca, NQ 4,6-7 (Abwehr von Hagel)
b) Livius, 8,18,1-10 (mordende Matronen)
c) Codex Theodosianus VIIII,16,4 (Ausgabe von Mommsen)

1. PlatzThorsten Orthen
2. PlatzFelix Hansen (Tutoren: Peter Burggraaff, Alfons Dahm)
2. PlatzNadine Komenda (Tutorin: Maria Hollmann)

Preis der Jury: Felix Kohl, Kathrin Speyer (Tutoren: Katharina Hart, Ann-Kathrin Welsch, Andrea Schön)

Die Gewinner des am Thementag verliehenen Pretium Petronianum für das Verfassen eines Petron-Fragments in lateinischer Sprache sind:
1. Platz: Matthias Berlandi, Lisa-Marei Pulverich, Valerie Duchscherer, Gianna Zipp
2. Platz: Sandra Bottelberger, Myriam Hettenkofer
3. Platz: Julian Brosius, Melina Ettinghausen, Anne Hellmich, Lisa Kron

Flyer

Gewinner-Text des Pretium Petronianum